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Salzkammergut
& seine Seen Salzkammergutseen/Alpenvorlandseen
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Wer glaubt in Österreich, besser gesagt in Salzburg und Oberösterreich
könne man keine ordentlichen Windsurfbedingungen vorfinden,
der irrt sich gewaltig. Speziell diese Regionen mit den vielen Seen
bieten eine große Auswahl an unterschiedlichsten Windsurfspots.
Das exquisite hierbei ist, daß man bei Ostwind an einem anderen
See surft wie bei Westwind, und wiederum chillt man an einem anderen
See bei Südwind. Also Abwechslung pur. Dennoch haben die diversen
Spots eines gemeinsam die unvergesslich schöne Kulisse.Weiters
ist die Windhäufigkeit im Frühling Herbst und Winter um
einiges besser Als im Hochsommer. Ein Bericht vom Freestyler
Berni Seidl, AUT-6
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Wann
gehe ich wo surfen?
Wolfgangsee
Da hätten wir einmal den Wolfgangsee, mein persönlicher
Favorit. Die besten Jahreszeiten sind der Frühling, Herbst
und Winter. Aber auch in den Sommermonaten wenn kleine Gewitterfronten
unser Land queren zeigt sich der See von seiner besten Seite. Normalerweise
funktioniert der See bei typischer Nordwestwetterlage (Abkühlung)
und bei starken Föhn. Sollte also der Wetterbericht am Vorabend
von einer Kaltfront, die in den Morgenstunden Vorarlberg erreicht
und bis Mittag Salzburg und Oberösterreich, berichten. Ist
man am Wolfgangsee Gold richtig. Wenn nun die Front den See erreicht
sollte man am Besten alles parat haben. Oft kommt es nämlich
vor das der Freestyler seine ganzen Segel von 6.0- 4.7 durchfährt.
Im Winter gibt es sogar Fronten da ist man mit 4.0 und Waveboard
restlos überpowert. Grundsätzlich ist der Nordwest konstant,
jedoch sollte der Wind auf West drehen, wird er ziemlich böig.
Bemerkenswert ist die hohe, steile Welle, die an guten Tage bis
1.5 Meter hoch werden kann und den guten Locals die Loops ans Limit
springen lässt. Beste Seezugängen sind die Parkplätze
rund 1 km nach St.Gilgen direkt an der Bundesstrasse.
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Mondsee:
Die mit Abstand beste Jahreszeit für den Mondsee ist der Herbst.
Bildet sich im Spätsommer oder Herbst der erste Nebel zwischen
den südlichen Ende des Mondsees und dem Attersee, weiß
der erfahrene Local, daß die Surfsaison am Mondsee bereits begonnen
hat.Herrscht ein konstantes Hoch, daß von Rußland aus
unser Land bestimmt (leicht Ostwindlage),kann es durchaus |
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vorkommen, das dieses Windphänomen eine ganze Woche lang ohne
Unterbrechung funktioniert. Meisten kommt der Wind zw.10-12 Uhr und
legt sich um ca.16 wieder. Vorausgesetzt: Eine Nebelwand hängt
zwischen Attersee und Mondsee. Der Spot ist auf Grund seines Flachwassers
und dem wirklich konstanten Wind ideal zum üben von neuen Segeltricks.
Dennoch springen die Pros auch hier ihre Spocks, Willy- Skipper usw.
Ein unbeschreiblich geiles Surferlebnis steht einem hier bevor und
der SO- Wind auch bekannt unter Nebelwind reicht oft sogar fürs
5.3 Generell ist aber die beste Segelgrösse für den Freestyler
das 6.0 Weiters funktioniert der Mondsee auch bei Föhn und zwar
meisten dann, wenn der Föhn am Wolfgangsee nicht weht.
Bester Seezugang: Vom Ort Mondsee aus fährt man das rechte Ufer
entlang bis zum Ende des Ortes Scharfling ( ca.5 Autominuten), dann
zweigt man links ab und gelangt direkt zur Strasse die am See entlang
führt. Man fährt weiter 500 Meter und gelangt an einem Surf-
beziehungsweise Tauchplatz wo man hin und wieder 40 Schilling zahlen
muß. PS: Herbst 2000 war ein absoluter Wahnsinn. |
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Wallersee
( Chiemsee):
Der Wallersee ist ein typischer Apenvorlandsee und ähnelt etwas
dem Chiemsee. Beide sind gekennzeichnet durch ihre freie West- Ost
Lage. Und das sind auch die einzigen surfbaren Winde. Bei den noch
vor einigen Jahren zahlreichen Südwest bis Weststürme
war der Wallersee mit seiner
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kurzen
und steilen Welle ein beliebter Surfspot der Szene.Treffpunkt war
immer Zell am Wallersee, wo man eine riesige Wiese zum Aufriggen
und und andere Aktivitäten vorfindet. Wichtig Parkgebühr
Euro 2.- nicht vergessen. Warum ich hier eigentlich immer in der
Vergangenheit schreibe liegt daran, daß diese Südwest
bis Weststürme nur noch sehr selten Gäste sind. Sollte
aber dennoch im Wetterbericht von einer stürmischen Warmfront
oder einer stürmischen südwest-west-Lage die Rede sein,
lassen die Locals den Wolgangsee( funktioniert nur bei NW) außer
acht und verlegen ihr Meeting nach Zell am Wallersee, wo der SWW
sideshore von rechts bläst. Manche bevorzugen bei dieser Wetterlage
auch den Chiemsee, welcher an manche Stellen ( Ort: Chieming) eine
unglaublich hohe Welle ( 2m) aufweist. Auch wenn auch der SWW nicht
mehr so oft bläst, am Wallersee kann einem der Ostwind auch
ganz schön zusetzen. Speziell im Frühling weht er hin
und wieder mit 4-6 Beaufort und dazu strahlender Sonnenschein. Die
wirklich guten Ostwindtage sind meistens dann wenn sich ein sich
ein Hoch über Rußland und ein Tief in Oberitalien gegenüberstehen.Je
näher sich diese beiden kommen um so größer wird
der Luftdruckunterschied und umso stärker wird der Ostwind.
Diese Wetterkonstelation sorgt für gute und vorallem lange
Ostwindsession.
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So war es auch 1999, als der Ostwind im Hochsommer 10 Tage lang mit
4-5 Beaufort wehte. Dennoch kommt so eine Wetterkonstelation auch
eher selten vor. Öfters bläst der Ostwind direkt im Anschluß
an eine Kaltfront, wenn sich wieder hoher Luftdruck durchsetzt. 1999
war ein sehr gutes Ostwindjahr, was man wiederum vom Jahr 2000 nicht
behaupten kann. Anfahrt: A1 Ausfahrt Wallersee. Richtung Seekirchen.
Unmittelbar nach der letzten Abzweigung Seekirchen kommt die Abzweigung
nach Zell am Wallersee. Man fährt ca. noch 5 Minuten. (Beschilderungen
folgen). |
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Traunsee
(auch bezeichnet als kleiner Gardasee):
Ähnlich wie Vento und Ora gibt es am Traunsee den Oberwind
am Morgen und den Unterwind um die Mittagszeit. Natürlich
sind beide nicht so stark, dennoch reicht es meistens aus
um eine gelungene Surfaction mit einem größerem
Segel ( 6.0 und größer) zu haben.
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Bei
einem konstanten Hoch funktioniert einer der beiden Winde fast immer
und somit hat der Traunsee schon oft ein trostloses, windloses Wochenende
im Hochsommer gerettet. Surft man den Oberwind meistens von 5-9
Uhr morgens in Traunkirchen, ist der Unterwind in Ebensee genauer
gesagt am Surfplatz in Rindbach von 11-14 zu genießen. Beste
Voraussetzung Oberwind: Nach dem Abzug einer Kaltfront stellt sich
meistens eine Südströmung ein, welche die Wolkendecke
auflöst. Zumindest sollte die 2 Nachthälfte sternklar
sein, damit der Oberwind so richtig auf Touren kommt. Oft kann man
dann sogar 5.3 fahren. Unterwind: Eine beständiges Hoch mit
leichter Ostströmung läßt den Unterwind beinahe
jeden Tag erscheinen. Meist ist er jedoch nicht so stark wie der
Oberwind und größere Segel (6.0-9.0) sind gefragt. Anfahrt:
A1 Ausfahrt Regau, Richtung Gmunden/ Traunkirchen / Ebensee (Rindbach)
Nun Gut: Ich hoffe ich habe euch einen kleinen Einblick aus dem
wunderschönen Salzkammergut geben können. Für diverse
Ergänzungen und Belehrungen sind wir gerne offen. Vielleicht
habt ihr auch noch andere Spots, die erwähnenswert sind. Dann
schickt sie uns bitte.
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Mit
freundlicher Genehmigung von
Bernie Seidl AUT 6 www.boardshop.at
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