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Reschen
See
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Der
Spot:
Für
die Einen ein Traum, für die Anderen ein Horror. So stellt
sich der Reschen Wochenende für Wochenende dar. Der Wind ist
so unkalkulierbar wie nirgendwo sonst. Man sieht sich sämtliche
Wetterpages im Internet an, alle Vorzeichen deuten auf ein traumhaftes
Wochenende hin - Flaute. Genau dieses Phänomen gibt es auch
umgekehrt Fall. Die einzige Ausnahme hierbei bildet der Südföhn,
welcher zuverlässiger als die Uhr bläst. Aber wenn`s hackt,
dann hackts, und das lässt keinen Windsurfer unberührt!
So kann man an einem helllichten Wochentag schon mal einduzend Surfer
am Wasser beobachten. Vom Toury - der sich prinzipiell auf der Durchreise
zum Lago (oder sonst wo) befand, und sich eigentlich nur die Brennermaut
sparen wollte - bis hin zum Einheimischen - der eigentlich irgendwo
seine Arbeit verrichten sollte - zieht der Lago di Resia jeden in
seinen Bann.
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Windverhältnisse
im Detail:
Bei
Südföhn kann man dann schon mal sein 80 Liter Waveboard
(gepaart mit dem 4,5-er) über den See jagen, dabei kommen
Chops bis 1.5 Metern nicht selten vor. Um die Desillusion gleich
vorweg zu nehmen gibt es in der Saison (Herbst und Frühjahr)
vielleicht 5 solcher Tage die akkurat auf ein Wochenende Fallen.
Das Lotteriespiel beginnt jedoch wenn die vorhergesagte Windrichtung
Nord, Ost (oder weiß der Geier was!?) verspricht. In dem
Fall stimmen weder Beaufort noch Richtung überein. Wer jedoch
nix besseres zu tun hat und sich - einzig mit der Hoffnung eine
gute, italienische Pizza zu schnabulieren - trotzdem auf den Weg
macht, wird unter Umständen mit einer aalglatten Speedpiste
bzw. einem für Alpenseen einzigartigem Freestylebankett belohnt.
Der Wind ist aus diesen besagten Richtungen sehr böig, und
meist nicht stärker als 4 Bft (Standardsailsize: 6,5-er).
Daher ergibt sich eine ideale Gelegenheit sein Formula - Können
auf die Probe zu stellen.
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Anfahrt:
Es gibt im Prinzip zwei Mainspots an denen man offizieller weise
Parken darf. Zum einen im Norden des Sees, zum anderen ganz im Süden
(nähe Staumauer). Im Norden ist das Parken, sowie aufriggen
(schönes Rasenfleckchen) kostenlos an zwei Spots möglich
- bei der Talstation der Schönebenbahn (Westen), und bei der
Bootsanlegestelle im Nordosten des Sees. In Grauen (Süden)
stellt der Kiteclub Adrinalina seine Wiese gegen eine Gebühr
von Euro/Tag zur Verfügung - auch Windsurfer sind dort herzlich
Willkommen.
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Essen:
An
der Grenze Österreich - Italien gibt es eine handvoll ausgezeichneter
Pizzerias, welche bei einem einen Flautetag den Frust verfliegen
lassen, als auch eine gelungene Session versüßen können.
Die Preise sind dort auf gehobenen Italienischem Niveau (sprich
Pizza zwischen 6,5 € - 7 €)
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Author: Johannes Wolf - Zams, Austria
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.:videos:.
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