Das Team:.
Margit
Germany
Michael
Deutschmann
Sebastian
Gennies
Peter
Hörler
Peter
Pfaffenbichler

 

 

 

Reschen See

Der Spot:
Für die Einen ein Traum, für die Anderen ein Horror. So stellt sich der Reschen Wochenende für Wochenende dar. Der Wind ist so unkalkulierbar wie nirgendwo sonst. Man sieht sich sämtliche Wetterpages im Internet an, alle Vorzeichen deuten auf ein traumhaftes Wochenende hin - Flaute. Genau dieses Phänomen gibt es auch umgekehrt Fall. Die einzige Ausnahme hierbei bildet der Südföhn, welcher zuverlässiger als die Uhr bläst. Aber wenn`s hackt, dann hackts, und das lässt keinen Windsurfer unberührt! So kann man an einem helllichten Wochentag schon mal einduzend Surfer am Wasser beobachten. Vom Toury - der sich prinzipiell auf der Durchreise zum Lago (oder sonst wo) befand, und sich eigentlich nur die Brennermaut sparen wollte - bis hin zum Einheimischen - der eigentlich irgendwo seine Arbeit verrichten sollte - zieht der Lago di Resia jeden in seinen Bann.

Windverhältnisse im Detail:
Bei Südföhn kann man dann schon mal sein 80 Liter Waveboard (gepaart mit dem 4,5-er) über den See jagen, dabei kommen Chops bis 1.5 Metern nicht selten vor. Um die Desillusion gleich vorweg zu nehmen gibt es in der Saison (Herbst und Frühjahr) vielleicht 5 solcher Tage die akkurat auf ein Wochenende Fallen.
Das Lotteriespiel beginnt jedoch wenn die vorhergesagte Windrichtung Nord, Ost (oder weiß der Geier was!?) verspricht. In dem Fall stimmen weder Beaufort noch Richtung überein. Wer jedoch nix besseres zu tun hat und sich - einzig mit der Hoffnung eine gute, italienische Pizza zu schnabulieren - trotzdem auf den Weg macht, wird unter Umständen mit einer aalglatten Speedpiste bzw. einem für Alpenseen einzigartigem Freestylebankett belohnt. Der Wind ist aus diesen besagten Richtungen sehr böig, und meist nicht stärker als 4 Bft (Standardsailsize: 6,5-er). Daher ergibt sich eine ideale Gelegenheit sein Formula - Können auf die Probe zu stellen.

Anfahrt:
Es gibt im Prinzip zwei Mainspots an denen man offizieller weise Parken darf. Zum einen im Norden des Sees, zum anderen ganz im Süden (nähe Staumauer). Im Norden ist das Parken, sowie aufriggen (schönes Rasenfleckchen) kostenlos an zwei Spots möglich - bei der Talstation der Schönebenbahn (Westen), und bei der Bootsanlegestelle im Nordosten des Sees. In Grauen (Süden) stellt der Kiteclub Adrinalina seine Wiese gegen eine Gebühr von Euro/Tag zur Verfügung - auch Windsurfer sind dort herzlich Willkommen.

Essen:
An der Grenze Österreich - Italien gibt es eine handvoll ausgezeichneter Pizzerias, welche bei einem einen Flautetag den Frust verfliegen lassen, als auch eine gelungene Session versüßen können. Die Preise sind dort auf gehobenen Italienischem Niveau (sprich Pizza zwischen 6,5 € - 7 €)

 
 
 
 
Author: Johannes Wolf - Zams, Austria
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